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Merkmale und Installationstechniken von Kasten-Widerstandsöfen

2026-10-23 14:56:53
Kasten-Widerstandsöfen sind periodisch arbeitende Elektroöfen mit einem kastenförmigen Ofenraum. Sie werden durch elektrische Heizelemente beheizt und die Temperatur durch intelligente Instrumente geregelt. Es gibt sie in Niedrig-, Mittel- und Hochtemperaturausführungen. Hauptsächlich werden sie für Wärmebehandlungen wie das Abschrecken und Glühen von Metallen sowie zum Sintern von Keramik und neuen Werkstoffen und für Laborveraschung und -analyse eingesetzt. Dank ihrer einfachen Struktur und schnellen Aufheizzeit sind sie weit verbreitete Heizgeräte in Industrie, Bergbau und Forschung.

I. Anwendungsbereiche von Kasten-Widerstandsöfen:

(1) Zement- und Baustoffindustrie: Zur Wärmebehandlung kleiner Werkstücke.

(2) Pharmaindustrie: Zur Arzneimittelprüfung und Probenvorbereitung.

(3) Analytische Chemie: Zur Probenaufbereitung in Bereichen wie Wasserqualitäts- und Umweltanalytik. Auch für die Erdöl- und Erdgasanalyse geeignet.

(4) Kohleanalyse: Zur Bestimmung von Feuchtigkeit, Asche, flüchtigen Bestandteilen, Schmelzpunkt, Zusammensetzung und Elementaranalyse der Asche. Auch als universeller Veraschungsofen einsetzbar.

II. Merkmale des Kasten-Widerstandsofens:

Ofenkammer: Hergestellt aus speziellem Keramikfasermaterial, zeichnet sie sich durch schnelles Aufheizen und hervorragende Wärmespeicherung aus.

Heizelemente: Elektrischer Heizdraht (1000 °C, 1200 °C); Siliziumkarbid-Heizstab (1300 °C, 1400 °C); Siliziummolybdän-Heizstab (1600 °C, 1700 °C).

Temperaturregelung: Thyristorsteuerung mit PID-Parameter-Selbstoptimierung, Kompensations- und Kalibrierungsfunktionen.

Sicherheitsfaktor: Passwortgeschützte Verifizierung für sicheren und zuverlässigen Betrieb.

III. Installation und Verwendung des Widerstandsofens:

1. Prüfen Sie nach dem Öffnen der Verpackung, ob der Widerstandsofen unbeschädigt ist und alle Zubehörteile vorhanden sind. Widerstandsöfen dieser Art benötigen in der Regel keine spezielle Installation. Stellen Sie sie einfach flach auf eine ebene Fläche oder ein Regal im Innenbereich. Der Regler sollte vor Vibrationen geschützt und nicht zu nah am Ofen platziert werden, um Überhitzung und Fehlfunktionen der internen Komponenten zu vermeiden. 

2. Führen Sie das Thermoelement 20–50 mm tief in den Ofenraum ein und füllen Sie den Spalt zwischen Öffnung und Thermoelement mit Asbestschnur. Verbinden Sie das Thermoelement mit dem Regler mithilfe einer Ausgleichsleitung (oder eines isolierten Stahldrahts). Achten Sie dabei auf die Polarität der Anschlüsse.

3. Installieren Sie am Stromeingang einen separaten Netzschalter zur Steuerung der Stromversorgung. Für einen sicheren Betrieb müssen Ofen und Regler zuverlässig geerdet sein.

4. Stellen Sie vor der Inbetriebnahme die Temperaturanzeige auf Null. Bei Verwendung der Ausgleichsleitung und des Kaltstellenkompensators stellen Sie den mechanischen Nullpunkt auf den Referenztemperaturpunkt des Kaltstellenkompensators ein. Ohne Ausgleichsleitung stellen Sie den mechanischen Nullpunkt auf die Nullmarkierung ein; die angezeigte Temperatur entspricht dann der Temperaturdifferenz zwischen Messpunkt und Kaltstelle des Thermoelements.

5. Überprüfen Sie die korrekte Verdrahtung und schließen Sie das Gehäuse des Reglers. Stellen Sie den Zeiger der Temperaturanzeige auf die gewünschte Betriebstemperatur ein und schließen Sie das Gerät an die Stromversorgung an. Schalten Sie den Netzschalter ein. Die grüne LED der Temperaturanzeige leuchtet auf, das Relais schaltet ein, der Elektroofen wird eingeschaltet und das Amperemeter zeigt den Strom an. Mit steigender Innentemperatur des Elektroofens steigt auch der Zeiger der Temperaturanzeige, was den ordnungsgemäßen Betrieb des Systems signalisiert. Die Heiz- und Temperatureinstellung des Elektroofens werden durch die rote bzw. grüne LED der Temperaturanzeige angezeigt; grünes Licht bedeutet Aufheizen, rotes Licht zeigt die eingestellte Temperatur an.