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Drei Schlüsselfaktoren für die Auswahl von Peristaltikpumpen

2026-07-17 16:36:36
Peristaltikpumpen erzeugen durch das Zusammendrücken eines Schlauchs mit Rollen ein Vakuum und ermöglichen so eine gerichtete Flüssigkeitsförderung. Da die Flüssigkeit nur mit dem Schlauch in Kontakt kommt, entstehen keine Verunreinigungen und eine hohe Präzision. Daher werden Peristaltikpumpen häufig zum Dosieren und Abfüllen von Flüssigkeiten in der Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Ein Peristaltikpumpensystem besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: dem Pumpenkopf, dem Schlauch und dem Antrieb.

I. Auswahl des Pumpenkopfes

1. Pumpenköpfe werden in einkanalige und mehrkanalige Ausführungen unterteilt.

2. Der Schlauch sollte leicht austauschbar sein.

3. Der Schlauch sollte sich leicht befestigen lassen.

4. Eine Feinjustierratsche ermöglicht die Anpassung des Druckspalts an Schläuche mit unterschiedlichen Wandstärken.

5. Rollenauswahl: 6. Die Rollenstruktur führt zu einer etwas höheren Durchflussrate; 10. Die Rollenstruktur führt zu einer etwas geringeren Flüssigkeitspulsation.

II. Auswahl des Pumpenschlauchs

1. Kriterien für die Auswahl eines Schlauchs für Peristaltikpumpen:

a. Gute Elastizität, d. h. der Schlauch kehrt nach Kompression schnell in seine ursprüngliche Form zurück.

b. Gute Verschleißfestigkeit.

c. Gute Druckbeständigkeit.

d. Gute Luftdichtheit (keine Leckage).

e. Gute Temperaturbeständigkeit, geringe Adsorption, kein Quellen, geringe Alterung, hohe Korrosionsbeständigkeit, geringe Exsudatbildung usw.

2. Parameter von Schläuchen für Peristaltikpumpen: Wandstärke und Innendurchmesser sind die wichtigsten Parameter der Schlauchspezifikationen.

3. Materialien für Schläuche von Peristaltikpumpen: Gummi, Kunststoff, Silikonkautschuk, synthetische Materialien usw. Unterschiedliche Materialien weisen unterschiedliche Eigenschaften auf und haben unterschiedliche Anwendungsbereiche. 4. Zu berücksichtigende Punkte bei der Schlauchauswahl:

a. Chemische Beständigkeit/chemische Kompatibilität

b. Beim Fördern verschiedener Flüssigkeiten weist der Schlauch entsprechend hervorragende chemische Eigenschaften auf, die als chemische Kompatibilität bekannt sind. Beispiele hierfür sind: gute Temperaturbeständigkeit, Alterungsbeständigkeit, geringe Adsorption, Quellfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und geringe Auslaugung.

c. Höhere Temperaturen verringern die chemische Beständigkeit. Chemikalien, die bei Raumtemperatur keine Auswirkungen auf den Schlauch haben, können ihn bei steigender Temperatur beeinträchtigen.

d. Druckbeständigkeit: Die Druckbeständigkeit des Schlauchs begrenzt den Einsatzbereich der Schlauchpumpe.

e. Temperatur: Anwender müssen den Betriebstemperaturbereich des Schlauchs berücksichtigen, da verschiedene Materialien unterschiedliche Temperatureigenschaften aufweisen.

f. Größe: Die Größe des Schlauchs beeinflusst direkt die Fördermenge. Bei der Konstruktion einer Schlauchpumpe sollten die Schlauchwandstärke und der Innendurchmesser berücksichtigt werden, um die optimale Schlauchgröße auszuwählen. Der Innendurchmesser des Schlauchs bestimmt die Fördermenge; die Wandstärke bestimmt die Rückstellfähigkeit des Schlauchs nach Kompression und beeinflusst auch maßgeblich seine Lebensdauer.

g. Zertifizierung: Der Schlauch sollte für seinen vorgesehenen Verwendungszweck zertifiziert sein. h. Lebensdauer/Flexibilität/Elastizität des Schlauchs: Unterschiedliche Schlauchtypen, Materialien, Pumpenköpfe und Betriebsdrehzahlen beeinflussen die Lebensdauer und damit die Belastbarkeit gegenüber wiederholter Kompression und Reibung durch Rollen.

III. Auswahl des Antriebs: Bei der Auswahl eines Antriebs für eine Schlauchpumpe sind Fördermenge, Regelgenauigkeit und Anwendungsszenario entscheidend. Zunächst ist der Drehzahlbereich und die entsprechende Leistung des Antriebs anhand der benötigten Fördermenge zu bestimmen und die Kompatibilität mit dem gewählten Pumpenkopf sicherzustellen. Anschließend ist der Steuerungstyp entsprechend den Betriebsanforderungen auszuwählen. Für einfache Fördermengen genügt ein einfacher Drehzahlregler; für präzises Dosieren oder Abfüllen sollte ein Durchfluss- oder Verteilerantrieb gewählt werden.